Was ist Nordic Walking?

Bereits in den 50er Jahren haben Skilangläufer den so genannten „Skigang“ in ihr Sommertraining mit eingebaut. Diese Trainingsmethode konnte sich zunächst im Fitness- und Freizeitbereich nicht etablieren. Die Materialeigenschaften der damals üblichen Alustöcke übertrugen die Vibrationen beim Stockeinsatz direkt auf Hand-, Arm- und Schultergelenke, so dass es dort zu Beschwerden kam und ein Handschlaufensystem, das die Dauerspannung der Armmuskulatur überflüssig macht, war noch nicht erfunden.

Erstmals im Frühjahr 1997 wurde NORDIC WALKING in Finnland als eigenständiger Fitnesssport der Öffentlichkeit vorgestellt und bereits im Jahr 2000 hat das NORDIC WALKING in Finnland dem Jogging den Rang abgelaufen.

Der Weg zu mehr Vitalität, zu verbesserter Konzentrationsfähigkeit und zu gesteigertem Wohlbefinden beginnt mit einfachen Bewegungsimpulsen. Gehen ist für den Menschen die natürlichste Bewegungsform. Bauch-, Rücken-, Schulter- und Nackenmuskeln werden im Alltag meist überfordert und können, mangels Ausdauerkraft, ihre Aufrichtefunktion für den Oberkörper nur schlecht erfüllen. Muskelverspannungen sind die ersten Folgen. Beim NORDIC WALKING werden 85% aller Muskeln trainiert. Auch der Oberkörper wird gefordert – eine optimale Ergänzung von Ausdauer- und Krafttraining

NORDIC WALKING ermöglicht allen Altersgruppen den Einstieg in ein sanftes Ausdauertraining. Personen, die sich längere Zeit nicht bewegt haben, finden hier einen idealen Einsteigersport. Denn weder Muskulatur, Gelenke noch das Herz-Kreislaufsystem sind einer Überforderung ausgesetzt. Und durch den Einsatz der Stöcke werden die koordinativen Fähigkeiten wie Geschicklichkeit und Körpergefühl geschult.

Gerade NORDIC WALKING ist aufgrund seiner geringen Gelenkbelastung und der zusätzlichen Sicherheit durch den Stockeinsatz eine besonders risikoarme und dementsprechende gesundheitsfördernde Bewegungsform.

Bei Aufnahme eines regelmäßigen Trainings ist es ab dem 35. Lebensjahr vernünftig, das Herz einem gründlichen Check zu unterziehen. Bei einem Belastungs-EKG wird man auf einem Fahrradergometer bis zur Leistungsgrenze belastet und gleichzeitig wird die Herzstromkurve aufgezeichnet.

Denken Sie außerdem an:

  • Sportorthopädische Untersuchung, um Muskel- und Gelenksfunktionen zu klären
  • Sportverzicht bei Fieber und/oder Infektionen

 

 

interessanter Link: http://www.nordicportal.net